Under Dekonstruktion
siehe vorläufig Leib und Seele

2012-10-26 14:45
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Innerlichkeit - This Mortal Coil: Die wahre Innerlichkeit
Innerlichkeit - This Mortal Coil
Dienstag, 1. August 2006
"Mensch,, werde wesentlich..." (Angelus Silesius)II
Daher ersteinmal Schluß mit den weltlichen Ablenkungen, zurück zu Bonaventura...

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Montag, 24. Juli 2006
Innerlichkeit - Hort der Kunst - und umgekehrt
Z.B. Alexandre Benois:

Benois, The Kings Walk 1906

The Bath of the Markise 1906

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Innerlichkeit - Hort der Kunst
Erinnert sei an die gewaltige Strömung russischer "innerlicher" Kunst. Hier sei begonnen mit Malevich:
Malevich, Blumenmädchen1903

Malevich, Schwarzes Quadrat 1915

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Sonntag, 23. Juli 2006
nach innen heraus
»›Lebt der Mensch von innen heraus oder von außen herein?‹ fragte ein gelehrter Rabbiner
seinen Kollegen, als beide einen philosophischen Spaziergang machten. Jener antwortete
erst nach einem Schweigen von mehreren Minuten – mit einem lauten und kräftigen ›Ja‹.
Ich für mein Teil neige dazu, den Menschen als mehr von innen heraus lebend zu sehen,
insofern er nämlich Mensch ist und nicht, was heute häufig, vorwiegend ein
psychologischer Reaktions-Mechanismus.«
Heimito von Doderer, Tangenten, S. 430

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Freitag, 23. Juni 2006
Der Abstieg der Seele in die Leibeswelt
"Immer wieder wenn ich aus dem Leib aufwache in mich selbst, lasse das andre hinter mir und trete ein in mein Selbst; sehe eine wunderbar gewaltige Schönheit und vertraue in solchen Augenblick ganz eigentlich zum höheren Bereich zu gehören; verwirkliche höchstes Leben, bin in eins mit dem Göttlichen und auf seinem Fundament gegründet; denn ich bin gelangt zur höheren Wirksamkeit und habe meinen Stand errichtet hoch über allem was sonst geistig ist: nach diesem Stillestehen im Göttlichen, wenn ich da aus dem Geist herniedersteige in das Überlegen - immer wieder muß ich mich dann fragen: wie ist dies mein jetziges Herabsteigen denn möglich? und wie ist einst meine Seele in den Leib geraten, die Seele die trotz dieses Aufenthaltes im Leibe mir ihr hohes Wesen eben noch, da sie für sich war, gezeigt hat?" (Plotin, Enneade IV 8).
Kommentar:
"Das fundamentale Problem in der Schrift IV 8 ist die Frage nach dem Warum des Abstiegs der Seele in die Leibeswelt. Daß diese Schrift eröffnet wird mit einem, wie Harder mit gutem Grund betont, "kostbare(n) Selbstbekenntnis", einem "Bericht vom eigenen Erlebnis der Versenkung und der Erfahrung, daß die Rückkehr aus ihr wie eine Wiederholung des Werdevorgangs ist", sei wenigstens erwähnt. Harder beurteilt diesen Bericht als "in der Präzision und Schlichtheit ohne Parallele im Altertum" (K. Kremer).

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Montag, 19. Juni 2006
Innerlichkeit - Die Seele als Bild des Geistes
"So wie der Geist als die einheitliche Fülle des Seins das "Bild des Absoluten" (Plotin) ist, so ist die Seele (psyche) das "Bild des Geistes" (eikon nou, ebd.). "Bild" bedeutet hier Sichtbarkeit, und zwar die Versichtbarung des an sich selbst Unsichtbaren: In der Seele tritt in Erscheinung, was im Geist als der All-Einheit des Seins unsichtbar und verborgen bleibt: die Vielheit des Seienden." (Jens Halfwassen, Plotin und der Neuplatonismus, München 2004, 98).

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Studiensprit
Zwei Liter Cola, ein Liter Kaffee...

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Die wahre Innerlichkeit
"Das Äußere ist ein in Geheimniszustand erhobenes Innere. Vielleicht auch umgekehrt." (Novalis) Denn "... wer der Natur den Rätselschleier vom Gesicht reißt, steht von Angesicht zu Angesicht vor seinem wahren Wesen", schreibt Nicolai Hartmann in seiner "Geschichte der Philosophie" zu dieser Spekulation. Hartmann ist es denn auch nicht geheuer, was Novalis da an "Behauptungen von monströsester Willkürlichkeit" (Hartmann) aufstellt und sieht in ihnen "etwas,das hart an der Grenze des Wahnsinns liegt". Fichte und Schelling aufnehmend und weiterdenkend erkennt Novalis im Urgrund des Ichs auch den Grund der Welt "Das Sichselbsterfassen ist ein geheimnisvoller Akt (eine Offenbarung, J.K.), beruhend auf einer inneren Gemeinschaft mit sich selbst, ein Selbstgespräch, ein innerer Verkehr. Dieser Akt legt Zeugnis ab von dem Geheimnis der Seele, der inneren Pluralität. Dem wirklichen Ich steht ein 'idealisches Ich' gegenüber, ein 'wahrhaftes innerliches Du'" (Hartmann). Erst wenn man Meister Eckhart hinzunimmt, der von einer "Gottesgeburt in der Seele" spricht, wird deutlich, was sich im idealischen Ich verbirgt. In dessen Geheimniszustand vollzieht sich die unio mystica, Gottesgeburt und die Einwohnung Gottes im Menschen (Inhabitatio). Hier ist die Subjekt-Objekt- Spaltung überwunden, denn überall in der Natur, im Äußeren, kann der Mensch sich selbst begegnen, d.h. seinem wahren Wesen und das ist vom Göttlichen erfüllt. Allerdings ist dieser ideale Zustand noch nicht erreicht, da wir ja gegenwärtig eher dem "Zusammenbruch der Menschenwelt beiwohnen" (Wolfgang Schirmacher). Um Seele und Welt zu heilen, ist ihre Umgestaltung notwendig und hier greift die wahre Kunst ein. Novalis hat seine Erkenntnis "magischen Idealismus" genannt.

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