Under Dekonstruktion
siehe vorläufig Leib und Seele

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Innerlichkeit - This Mortal Coil: Ende
Innerlichkeit - This Mortal Coil
Donnerstag, 18. Oktober 2007
Ich weiß,

dieser hiesige dauernde Ausnahmezustand ermüdet. Daher wird dieses Blog weniger frequentiert oder sagen wir so: nur die Voyeure fühlen sich noch angezogen. Mir egal.

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Sonntag, 14. Oktober 2007
Rede an den Rest

durch diesen Echoraum
bahnt sich ein Strom
von Schall und Rauch
in dessen Wogen
das Herz geleert
Traum und Sehnen dahin
in allen vier Ecken
wo das Dunkel hockt
die Flut der Krebse
letzte lichtlose Rettung für
den verdorbenen Niemand aber
da ist noch Welt im Freien
vor allem Himmel im Spiel
der Wolken vielseitige Erde träumst
einen Hirten voller Schwachheit
kaum über den Hügel erhoben
die eisige Weite kosend
über den lichten Höhen
findet der Mensch keinen Weg
lass sehen die
dunkelrot bedachten Stallungen
des Verstandes lass ab
von den rührseligen Litaneien
gespaltener Zungen baue
den grauen Ichkerker
um in Erinnerung noch einmal
ein letztes Mal zu leben
oder erst dort, wo keine Sonne
und Mond scheinen
das Land, liebe Seele
es ist verloren
im Nichtsnutz der Bilder
nur eines wissend eines
während der Wind in
ihrem Haar verfangen
im Duft von Rosmarin und Thymian
im lauen Geschmack des Herbstes
tief in singenden Wäldern
das Pergamentgesicht der Zukunft
zerrissen im Geheul der Menge
keinen Ort mehr
jenseits des Schreckens.

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Freitag, 5. Oktober 2007
Man sollte sich hüten,
zu oft Endzeitparties zu feiern. Letztlich kleidet man sich nur noch in Schwarz. Und verliert jeden Realitätssinn. Aber ist der nicht sowieso suspekt?

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Donnerstag, 4. Oktober 2007
Mojave 3
Breaking the ice!

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Samstag, 29. September 2007
Zwei Tage und Nächte
geschuftet. Jetzt das Wochenende, soviel wartet, soviel gezweifelt, soviel geglückt, soviel zuviel, soviel zu wenig...

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Donnerstag, 27. September 2007
Hoch im Kurs
Steht nicht der Künstlerclown ganz hoch im Kurs? Wer da mit seinen Gebrechen hausieren geht, findet der nicht zuerst offene Türen? Hat man nicht mehr Interesse an der beschädigten Existenz des Individuums, als an dem autonomen Werk selbst? Und "wozu Dichter in dürftiger Zeit" (Hölderlin)?

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Montag, 10. September 2007
in graue Asche
geformt der Schlüssel
zu Blütenherzen
zur Froschwohnung
landunter

aus Staub gemacht
die Liebeslyrik
von Salamandern
unter brennender Sonne

aus Wind und Wellen
ein Klang weht
von jenseits des Weges

die Fenster geschlossen
der Panikvogel gefangen
blinde Scheiben
ohne Ausweg

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Sonntag, 2. September 2007
"Der Mensch als Marke"
Zehn Thesen (zur Vermarktungsstrategie am Menschen): Zitat: Den Menschen als Marke zu begreifen, bedeutet, die umfangreichen
Erkenntnisse der modernen Markenführung zu nutzen, um die Leistung
eines Menschen bekannt zu machen und das einzigartige Vorstellungsbild
(Image) dieser Leistung in den Köpfen von Fans, Sendern
und der Presse aufzubauen und langfristig zu gestalten. Zum
Beispiel lässt sich aus dem Dienstleistungsmarketing ableiten, dass
die Leistungen von Menschen durch Besonderheiten gekennzeichnet
sind, die bei der Vermarktung berücksichtigt werden müssen. Hierzu
gehört, dass die Art der Leistung wesentlich vom Erbringer abhängt
(zum Beispiel ein Haarschnitt), dass die Leistung häufig erklärungsbedürftig
ist (zum Be ispiel eine neue Software), dass das Ergebnis
der Leistung nur schwer vorhersehbar ist (zum Beispiel einer Unternehmensberatung),
dass die Leistung vom Zeitpunkt der Leistungserbringung
abhängt (Opernsänger singen jeden Abend anders), die
Leistung nicht lagerfähig ist (zum Beispiel eine Theateraufführung).
Diese Besonderheiten erhöhen das wahrgenommene Risiko, von der
Leistung enttäuscht werden zu können. Für die Markenführung bedeutet
dies, dass das Vertrauen in die Leistung umso wichtiger ist,
aber schwerer aufzubauen als im Fall von industriellen Fertigwaren.


Quelle: http://www.source1.de/resource/DieterHerbst/Themen/Zehn_Thesen.pdf

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Der Inhalt ist gleichgültig.
Piero Manzoni: Künstlerscheisse 1961:

Nicht, dass man provoziert sei. Zu fragen wäre, ist diese Entwicklung eine notwendige? Ich denke ja, am Ende des Werteverfalls steht die Wertlosigkeit jeglichen spirituellen Anspruches:

Diese Beispiele sind deshalb wichtige Kunstwerke, weil sie die geistige Situation der Zeit widerspiegeln (=eine Plattitüde).

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Mittwoch, 29. August 2007
Innenarchitektur
Was als besonders schick und en vogue im modernen Innendesign gilt, die großzügige klare ornamentlose Organisation des Raumes in rohen leeren Wänden, viel Durchsicht und Glas, das ist nichts anderes als die inszenierte Leere.


"Boden-, Wand- und Deckenflächen wurden durchgängig in der gleichen, exklusiven Optik gestaltet und setzen so klare, moderne Impulse in der Innenarchitektur." (Malerblatt)

Die inszenierte Leere --- Welches Weltbild, welche Philosophie liegt ihr zugrunde?

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