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Innerlichkeit - This Mortal Coil: INNERLICHKEIT
Innerlichkeit - This Mortal Coil
Freitag, 10. August 2007
Innerlichkeit
Wie antwortet Innerlichkeit auf äußere Drangsal? Gibt es eine militante Innerlichkeit, die "strikes back"? Eine kämpferische Innerlichkeit? Wie war das bei den Romantikern? Wortgefechte? Vielleicht. Kreuzritter - Seelenritter? Das nicht alles hinzunehmen ist, versteht sich. Aber worin bestehen Wehr und Waffen? Worin besteht die Kraft der Innerlichkeit. Darüber nachdenken!

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Samstag, 24. März 2007
Alles fühlt
"Seit Jahrhunderten erklärt uns die Wissenschaft, dass alle Lebewesen von Reflexen und Genen gesteuert seien. Unsere Freude an der Natur sei nichts als sentimentale Illusion. Gefühle und Naturwissenschaft scheinen unvereinbar zu sein. Doch nun bahnt sich eine Revolution im Verständnis von Leben und Lebewesen an. Denn ausgerechnet die Leitdisziplin Biologie steht im Begriff, das Gefühl als Basis des Lebens wiederzuentdecken. Immer mehr spricht dafür, dass alle Organismen von einer mächtigen Kraft zusammengehalten werden: dem Empfinden, was ihnen guttut und was ihnen schadet. Schon einfache Zellen folgen Werten. Sie sind keine Automaten, sondern Subjekte - anders können Naturforscher sie immer erstaunlicheren Lebensvorgänge, auf die sie stoßen, nicht erklären ..." = Aus dem Klappentext zu Andreas Weber, Alles fühlt, Mensch, Natur und die Revolution der Lebenswissenschaften, Berlin Verlag 2007³.



Aus dem Inhaltsverzeichnis des Buches:

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Donnerstag, 28. Dezember 2006
Hamlet:"Drang od. Mühsal des Irdischen" - "this mortal coil"
Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage:
Ob's edler im Gemuet, die Pfeil' und Schleudern
Des wuetenden Geschicks erdulden, oder,
Sich waffnend gegen eine See von Plagen,
Im Widerstand zu enden. Sterben - schlafen -
Nichts weiter! - und zu wissen, dass ein Schlaf
Das Herzweh und die tausend Stoesse endet,
Die unsers Fleisches Erbteil - 's ist ein Ziel,
Aufs innigste zu wuenschen. Sterben - schlafen -
Schlafen! Vielleicht auch traeumen! - Ja, da liegt's:
Was in dem Schlaf fuer Traeume kommen moegen,
Wenn wir den Drang des Ird'schen abgeschuettelt,
Das zwingt uns stillzustehn.
To be, or not to be: that is the question:
Whether 'tis nobler in the mind to suffer
The slings and arrows of outrageous fortune,
Or to take arms against a sea of troubles,
And by opposing end them? To die: to sleep;
No more; and by a sleep to say we end
The heart-ache and the thousand natural shocks
That flesh is heir to, 'tis a consummation
Devoutly to be wish'd. To die, to sleep;
To sleep: perchance to dream: ay, there's the rub;
For in that sleep of death what dreams may come
When we have shuffled off this mortal coil,
Must give us pause: there's the respect
That makes calamity of so long life;

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Donnerstag, 14. Dezember 2006
Der alte Garten
Der Garten im Mittelalter und in der Kunst jener Zeit, war deutlich spirituell aufgeladen und symbolträchtig. Der hortus conclusus, der umfriedete Garten, wie er vor allem in den Klöstern gepflegt wurde, hatte nach dem Hohelied des Salomo den geistig-religiösen Bezug zur Jungfrau Maria als fruchtbarer, verschlossener Garten. Im Garten ist das Urbild des Paradieses verborgen, der Garten Eden. Er ist zudem ein Spiegelbild des Verhältnisses des Menschen zur Natur und seines Naturverständnisses. Renaissance, Barock, Romantik haben unterschiedliche Gartentypen hervorgebracht. Wer heute einen Garten anlegt und gestaltet, trifft eine Entscheidung darüber, welches Verständnis er vom Pflanzenreich, von Wegen, von Bauten, von Natur und Welt, Gott und Mensch hat.
Für jede Lebensphilosophie und Religion gibt es quasi den entsprechenden Garten.

Jetzt ist ein interessantes kleines Buch im Deutschen Kunstverlag erschienen:
N. Ströbel, W. Zahner: Hortus conclusus, Ein geistiger Raum wird zum Bild, München, Berlin 2006. U.a. enthält das Buch die Dokumentation des Besuches von 15 "horti conclusi" in Frauenklöstern einen Sommer lang durch die Bildhauerin Nele Ströbel und die Fotographin Ulrike Myrzik.

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Montag, 11. Dezember 2006
Das Leben ein Traum
da das Licht
nun von Jahreszeiten jeweils
leuchte inwendig
Frühjahr herrsche
Blumenwiesen
frische Felder und Lerchenlieder
und Amseln
vielleicht im Gesang
am Morgen wenn
Dunkles
azurnem Licht weiche
aber so
eher den Geschmack
von Rotwein
noch innerlich noch
frohe Reden
dies und jenes
Leichte und
Offene
aber immerhin
schreitet Zeit
ins Glückliche

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Montag, 4. Dezember 2006
Jean-Francois Millet

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Mittwoch, 29. November 2006
Wir warten auf's Christkind
http://www.weihnachten.dorfinfo.de/xmastree.zip
Ein leuchtender Weihnachtsbaum für den persönlichen Gebrauch (z. B. verschiebbar auf dem Desktop)

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Montag, 27. November 2006
Der arme reiche Robert Walser
Wiegen.
Ich will nicht viel mehr machen,
Als noch ein wenig wachen;
Es ist so schön, allein
Noch wach und reg zu sein.
Ich kann ja halb schon liegen
Und bis zum Schlaf mich wiegen,
Schon in den Traum hinein.
Aus: Die Insel, Monatsschrift, I. Quart. 1899

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Montag, 23. Oktober 2006
Der alte Hölderlin
Friedrich Hölderlin (1770 - 1843) verbrachte die letzten sechsunddreissig Jahre in einem von einem Tischler angemieteten Tumzimmer in Tübingen am Neckar, das er immer seltener verließ. Die Diagnose einer "geistigen Umnachtung" ist mehr als fragwürdig. Es entstanden in jener Zeit seine wenigen "Turmgedichte", die er mit Scardanelli und erfundenen Jahreszahlen unterschrieb.

Der Mensch

Wenn aus sich lebt der Mensch und wenn sein Rest sich zeiget,
So ist's, als wenn ein Tag sich Tagen unterscheidet,
Dass ausgezeichnet sich der Mensch zum Reste neiget,
Von der Natur getrennt und unbeneidet.

Als wie allein ist er im andern weiten Leben,
Wo rings der Frühling grünt, der Sommer freundlich weilet
Bis dass das Jahr im Herbst hinunter eilet,
Und immerdar die Wolken uns umschweben.

d. 28ten Juli 1842.

mit Unterthänigkeit
Scardanelli.

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Mittwoch, 30. August 2006
Algernon Charles Swinburne (1837-1909)

Eine Ballade vom Leben



Ich fand in Träumen einen Ort von Wind und Blumen,
Voll süßer Bäume und Farbe frohen Grases,
In dessen Mitte eine Dame stand,
Gekleidet wie der Sommer mit seinen süßen Lauben;
Ihre Schönheit, glühend wie der feurige Mond,
Machte mein Blut wallen und ohnmächtig sinken,
Einer Flamme gleich, auf die es regnet.
Gram hatte ihrer bebenden Lider Blau gefüllt,
Und ihres Mundes traurig rote schwere Rosenblüte
Schien traurig durch und durch ob froher Dinge,
die vergangen waren.

An ihren Saiten hielt sie eine kleine Zither,
In Herzensform, bespann mit eines toten
Lautenspielers
fein - farbnem Haar,
Der in längst vergangnen Jahren Köstliches geboten.
Die sieben Saiten trugen entsprechen Namen:
Die erste Saite Liebe,
Die zweite Zärtlichkeit,
Die anderen hießen Freude, Kummer, Schlaf und
Sünde
Und Liebes - Güte, die aus des Mitleids Stamm
Und völlig ohne Mitleid ist.


Drei Männer waren bei ihr, gekleidet jeder
In Gold, mit goldnen Schuhen an den Füßen;
Und mit gepflückten Weizenähren.
Des ersten Mannes Haar war um den Kopf gewunden:
Sein Gesicht war rot, sein Mund geschürzt und traurig
Sein ganzes goldenes Gewand
Bedeckt mit blassen Flecken von Staub und Rost.
Eine zerrissene Kapuze war über seine Augen
gezogen
Sein Merkmal ward auf diese Weise
Zu einem Zeichen für die Lust.

[Zweiter und dritter Mann = Scham und Furcht]

Meine Seele sprach in mir: Das ist wundersam,
Als sie sah, daß weder das Antlitz der Luft
So zart noch der Sonne Anmut so groß ist wie sie,
Wenn sie und die Sünde verwandt sind oder verliebt.
Und da ich sah, wie Jungfraun ihr auf ihren Knien
dienten,
Hieß ich eine, von diesen zu erbitten,
Dafür die Ursach' zu erfahren.
Da sagte Furcht: Ich bin Mitleid, das gestorben war.
Und Scham sprach: Ich bin Kummer, der getröste ist.
Und Lust sprach: Ich bin Liebe.


Hiermit begannen ihre Hände ein Lautenspiel,
Ihr süßer Mund ein Lied in fremder Sprache;
Und alldieweil sie sang,
War da kein Laut, nur lange Tränen

[...]

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