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Innerlichkeit - This Mortal Coil: Paradigmenwechsel in der Kunst
Innerlichkeit - This Mortal Coil
Sonntag, 19. August 2007
Paradigmenwechsel in der Kunst
Wenig findet sich an Material, wenn es darum geht Überlegungen zum Paradigmenwechsel in der Kunst anzustellen. Abwsegig sind die Thesen von Suzana Milevska:
Suzana Milevska
Partizipatorische Kunst

Überlegungen zum Paradigmenwechsel vom Objekt zum Subjekt

Der in jüngster Zeit offenbar gewordene Paradigmenwechsel in der Kunst von einer Beziehung zwischen Objekten zu einer zwischen Subjekten hat sich nicht über Nacht vollzogen, auch wenn es auf den ersten Blick so scheinen mag. Philosophische bzw. soziologische Theorien haben bei diesem Wechsel, der heute in erster Linie in der postkonzeptuellen, sozial und politisch engagierten Kunst und im Kunstaktivismus offenbar wird, eine entscheidende Rolle gespielt, auch wenn schon früher ähnliche Kunstdiskurse und -praktiken existierten, die quasi die zeitgenössische Theorie und Praxis antizipierten. Dieser Text soll eine Einschätzung dieser Entwicklung geben, wobei ich den Einfluss einiger theoretischer Diskurse auf diesen kürzlich vollzogenen "partizipatorischen Wechsel" ["participatory turn"] näher untersuchen möchte.
Gefunden hier: http://www.eurozine.com/articles/2006-06-02-milevska-de.html
2. Holtgrewe:
Holtgrewe, Karl-Georg
Kunst - wirklich grenzenlos? Die Komplexität des Urteilens im Lichte der modernen Wissenschaft
Amsterdam, Dresden: Verlag der Kunst, 2001
ISBN 9057050706,


315 S., broschiert.


Der Wirtschaftswissenschaftler, Systemanalytiker und Informatiker Karl Georg Holtgrewe versucht in diesem Buch einen in dieser Form noch nicht vorliegenden Neuansatz zur systematischen Betrachtung von Kunst. Ganz archaisch nähert sich der Autor der bildenden Kunst als Mittel der Kommunikation: Jemand will einem anderen etwas mitteilen. Natürlich handelt es sich dabei nicht einfach um Informationen, sondern um ein "Mehr" (Th. W. Adorno), das sich eben nicht nur aus der Summierung seiner Teile ergibt. Ausgehend von Erkenntnissen der modernen Informationstheorie, sucht Holtgrewe zunächst die Art der von Kunst übermittelten Information zu beschreiben und Bewertungskriterien für sie zu ermitteln. Dabei wird deutlich, daß zwei Kategorien von besonderer Bedeutung sind: Informationsgehalt und Strukturierung. Darauf aufbauend, konfrontiert der Autor im zweiten, weitaus umfangreicheren Teil seiner Untersuchungen seine gewonnenen Erkenntnisse mit neuesten, fachübergreifenden Forschungsergebnissen der Chaostheorie, der Psychologie und Neurophysiologie sowie der Computertechnik. Da sich diese Überlegungen nicht allein auf die Kunst beschränken lassen, sondern vielmehr Auswirkungen auf die Vorstellung vom Wahrnehmungsapparat des Menschen und vom Schaffensprozeß des Künstlers überhaupt haben, ist es ein Verdienst des Buches, in weiten Teilen auch auf diese sich durch die Wissenschaft ergebende neue Sicht des Menschen prägnant einzugehen. Holtgrewe kommt zu dem Ergebnis, daß die Kunst der Moderne in hohem Maße der euklidischen Geometrie und dem newtonschen Weltbild verhaftet ist, wohingegen sich in den Naturwissenschaften, speziell in der Physik, längst ein Paradigmenwechsel vollzogen hat. Moderne Kunstströmungen hinken dem aktuellen Kenntnisstand hinterher bzw. sperren sich neuen Einsichten und Tendenzen. Wird es nicht endlich Zeit für einen Paradigmenwechsel auch innerhalb der Kunst? Ist Kunst wirklich grenzenlos? Ist alles, was behauptet, es zu sein, Kunst, wie es heute allgemeine Überzeugung zu sein scheint? Oder gibt es da nicht vielmehr Grenzen?

3.:
Von Beat Wyss. Hamburg 2005.
Die Zukunft des Schönen. Ausgewählte Essays zur Kunst und Ästhetik
Der Band versammelt Aufsätze von Beat Wyss aus drei Jahrzehnten, darunter viele längst vergriffene Texte zur deutschen Ästhetik und Mentalitätsgeschichte. Die aus einer Vielzahl von Arbeiten getroffene Auswahl will einen Überblick über ein inhaltlich und methodisch weitgespanntes, häufig von Philosophie und Literatur angeregtes essayistisches Werk geben. Im Blick auf die klassischen Felder der Kunstgeschichte ist der "wyssenschaftliche" Ausgangspunkt stets die Gegenwart und ihre ästhetischen Erfahrungen gewesen. Einen Schwerpunkt bilden hierbei die Auseinandersetzung mit den Avantgarden der Moderne seit dem 19. Jahrhundert und dem Paradigmenwechsel in der "Nach-Moderne". Mit einigen jüngeren Beiträgen zur Thematik des "Pictorial Turn" öffnet sich Beat Wyss explizit zeitgenössischen Diskursen und erinnert damit an die Prozessualität und Unabschließbarkeit des kunsthistorischen Denkens. 300 S., geb.


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