Under Dekonstruktion
siehe vorläufig Leib und Seele

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Innerlichkeit - This Mortal Coil: Glauben und Wissen
Innerlichkeit - This Mortal Coil
Mittwoch, 28. Mai 2008
Nemesis - meine derzeitige Göttin

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Montag, 20. August 2007
Liebevolles Sekundärwerk über Solowjow
Zum 100. Todestag von Wladimir Solowjow haben Leonid und Tatjana Sytenko dieses 680 Seiten starke Buch im Novalis Verlag (Schaffhausen/ Schweiz) veröffentlicht.



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Donnerstag, 9. August 2007
Streit mit dem Islam....?
"Im Dialog mit dem Islam auch dem Streit nicht aus dem Weg gehen"
(idea.de) Der Dialog mit dem Islam darf auch einem handfesten Streit nicht aus dem Wege gehen. Streit sei immer auch ein Ausdruck von Interesse, betonte der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider (Düsseldorf), am 8. August beim Sommergespräch mit Journalisten in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt. Der Deutsche Evangelische Kirchentag Anfang Juni in Köln habe, so Schneider, die Notwendigkeit eines offenen und ehrlichen Dialogs unterstrichen. Zugleich stellte sich der leitende Geistliche der mit knapp drei Millionen Mitgliedern zweitgrößten deutschen Landeskirche hinter das von Muslimen heftig kritisierte bemängelte EKD-Papier „Klarheit und gute Nachbarschaft“. Die Muslime sagten nie, was an dieser Schrift konkret falsch sei. Der Zentralrat der Muslime in Deutschland wirft der EKD vor, den Islam unsachlich dargestellt zu haben. Laut Schneider müssen sich die islamischen Verbände in Deutschland auch fragen lassen, wie man in islamischen Ländern mit Christen und ihren Einrichtungen umgeht. Niemand bestreite in Deutschland den Muslimen das Recht auf den Bau von Moscheen. Aber beispielsweise müsse die Türkei zur Kenntnis nehmen, dass Christen auf Kirchen und anderen kirchlichen Einrichtungen dort bestehen.

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Montag, 11. Juni 2007
Präsenz

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Donnerstag, 26. April 2007
Daily Soap
Mit "Gelassenheit" noch nicht zufrieden. Das Bild stand verborgen unvollendet hinter anderen Bildern. Will mich weiter mit Hamann beschäftigen, dem Begründer des deutschen Irrationalismus. Letzterer ist aber aus der Mode, seit Papst Benedikt XVI. Glaube und Vernunft ganz in der Nachfolge des Thomas von Aquin als eine Einheit hervorgehoben hat. Tanz wird als Leib-Seele-Phänomen wieder wichtig. Warte auf die Tanzbücher. Ich spreche neuerdings wenig von der "Liebe" im weitesten Sinn. Etwas ist vielleicht verloren,was sonst die Arbeit beflügelt hat. Aber es läßt sich auch ohne "Liebe" und "Haß" ganz ordentlich arbeiten.

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Sonntag, 21. Januar 2007
Zweites Spiel:
Gehe mit geschlossenen Augen zu einem Bücherregal und greife wahllos ein Buch heraus, schlage es auf und lese:
""Die Aufgabe der Philosophie angesichts des Widerspruches zwischen Auflösung der metaphysischen Metaerzählungen (Lyotard) und dem Bedürfnis nach Begründung, wie es sich in der Rückkehr des Religiösen kundzugeben scheint, besteht Vattimo zufolge darin, die gemeinsamen Wurzeln dieser beiden Formen der Rückkehr der Religion ausdrücklich zu bedenken."
(Martin G. Weiß, Gianni Vattimo, Einführung, Wien 2003, S. 238)
Lese gerade weiter unten einen interessanten Gedanken zur Moderne und muß ausführlicher zitieren:
"Gedanken Nietzsches und Heideggers aufgreifend, zeigt Vattimo, dass man demGefühl der Verunsicherung nicht dadurch entkommt, dass man die Moderne, dieWelt der Technik, verstanden als äußerste Ausformung der Metaphysik qua Begrün-
dungsdenken, einfach ablehnt und zu einem vormodernen „Fundamentalismus" zurückkehrt: „Die Überwindung der Metaphysik kann nicht darin bestehen, den Degenerationen der modernen Wissenschaftstechnik einen Zustand idealer Eigentlichkeit entgegen zu halten, da sich das Sein nicht anders gibt als in seinem Sich-Ereignen."
Dass sich die Rückbesinnung auf die Religion nicht als „fundamentalistische" Absage an die (Post)Modeme - in der sich alle Metaerzählungen auflösen - vollziehen kann, zeigt sich allein schon darin, dass gerade diese Auflösung der „großen Erzählungen" es überhaupt erst ermöglicht, die Religion, von den aufklärerischen Vorurteilen gegen sie befreit, wieder in den Blick zu nehmen. - In diesem Zusammenhang weist Vattimo auf die doppelte „Positivität" des Religiösen hin. Einerseits meint die Positivität der Religion die Tatsache, dass sie eine konkrete geschichtlich bedingte Erscheinung ist, andrerseits bezeichnet die Positivität der Religion aber auch ihre Herkunft aus einem ursprünglichen Geschehen, die man auch als Kreatüriichkeit bezeichnen könnte."

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Spiel von
Zufall und Bedeutsamkeit: Schlage ein ziellos herausgegriffenes Buch auf und lese:
"Der Wille, als das Ding an sich, macht das innere, wahre und unzerstörbare Wesen des Menschen aus: an sich selbst ist er jedoch bewußtlos. Denn das Bewußtseyn ist bedingt durch den Intellekt, und dieser ist ein bloßes Accidenz unsers Wesen: denn er ist eine Funktion des Gehirns, welches, nebst den ihm anhängenden Nerven und Rückenmark, eine bloße Frucht, ein Produkt, in sofern ein Parasit des übrigen Organismus ist, als es nicht direkt eingreift in dessen inneres Getriebe, sondern dem Zweck der Selbsterhaltung bloß dadurch dient, daß es die Verhältnisse desselben zur Außenwelt regulirt.
Arthur Schopenhauer's sämmtliche Werke 3, Die Welt als Wille und Vorstellung, 2.Bd. S. 224, Leipzig 1922

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Samstag, 6. Januar 2007
Die drei Magier (Heiligen Drei Könige)
Da unser Herr geboren war, da kamen die drei Magier gen Jerusalem. Sie hießen auf hebräisch Appellius, Amerius, Damascus; auf griechisch Galgalat, Magalat, Sarachin; auf lateinisch Caspar, Balthasar, Melchior. Was fürMagier sie aber waren, des sind drei Meinungen, nach dem dreifachen Sinn, dendieser Name haben mag. Denn magus ist gesprochen der Betrüger, der Zauberer oder der Weise. Sie sind Betrüger genannt, als etliche sprechen, von dem,was durch sie geschah; denn Herodes ward von ihnen betrogen, da sie nicht
wieder zu ihm kehrten. Darum heißt es von Herodes >Da er sah, daß ihn dieWeisen betrogen hatten<. Zu dem ändern heißt magus der Zauberer, darumman auch die Zauberer des Pharao Magier nennen mag. Also meint Chrysostomus, daß sie von ihrer Zauberei Magier waren genannt, und spricht, daß sie
Zauberer waren, darnach aber bekehrt sind worden, und machte ihnen der Herr seine Geburt offenbar, daß sie zu ihm würden geführt und alle Sünder da-
von eine gute Zuversicht hätten. Zum dritten heißt magus der Weise. Denn Magier ist ein persisch Wort und heißt auf hebräisch der Schreiber, auf grie-
chisch der Philosoph, zu latein sapiens, das ist der Weise. Also waren sie Magier genannt, das ist: Weise; darum ist Magier auch soviel als >welche groß sind
in Weisheit<.


Als sie aber in das Haus traten, und das Kind fanden mit Marien, seiner Mutter, da knieten sie nieder, und opferten ihm ein jeglicher seine Gaben, als
Gold, Weihrauch und Myrrhen. Hier ruft Augustinus aus, >0 du Kindheit, der die Sterne sind Untertan, wie bist du geehrt so hoch und herrlich, daß die Engel
bei deinen Windeln wachen, daß alles Gestirn dir dienet, daß die Könige vor dir erzittern und die Durchgründer der Weisheit vor dir knieen! 0 glückliche Hütte, Thron Gottes nächst dem Himmel, hier leuchtet keine Laterne, sondern ein Stern. 0 himmlischer Palast, da kein König wohnt, geziert mit edelem Gestein, sondern ein fleischgewordener Gott; er liegt nicht auf weichen Polstern, sondern in einer harten Krippe, er ruht nicht unter goldenem Getäfel,
ihn deckt ein rauchgeschwärztes Strohdach; aber der dienende Stern leuchtet ob ihm. Ich verwundere mich, so ich schaue die Windeln und betrachte den
Himmel, ich empfange von Wunder eine brennende Hitze, so ich einen Bettler sehe in der Krippe, und sehe ihn doch herrlich über alle Sterne<. Und Sanct
Bernhard spricht >0 ihr Weisen, wie tut ihr wunderlich, daß ihr ein säugend Kind anbetet in armer Hütte, in schlechten Windeln: ist er ein Gott? Wie tut ihr
wunderlich, daß ihr ihm Gold opfert: ist er ein König? Wo ist dann sein königlicher Saal, wo ist sein Thron, wo ist sein königlich Gesinde? Ist der Stall sein
Königssaal, die Krippe sein Thron, sein Hofgesinde Joseph und Maria? Ja, diese Weisen sind töricht worden, auf daß sie weise werden<. Davon spricht
auch Hilanus in dem zweiten Buche von der Dreifaltigkeit >Eine Jungfrau ge-
biert, die Geburt ist von Gott, das Kindlein weint, die Engel singen, schlecht sind die Windeln, Gott wird angebetet. So wird göttliche Würdigkeit nicht ge-
schwächet davon, daß die Schnödigkeit des Fleisches wird erzeiget; also sehen wir, daß in Christo dem Kindlein nicht allein sind gewesen menschliche
Schwäche und Niedrigkeit, sondern auch Zeichen göttlicher Hoheit<. Hieronymus spricht, da er über den Hebräerbrief schreibt >Schauest du auf die
Wiege Christi, so schau auch auf zum Himmel; hörest du das Kindlein weinen, so lausche auch dem Lobgesang der Engel; Herodes wütet, aber die Könige beten an; die Pharisäer erkennen sein nicht, aber der Stern kündet ihn; er wird vom Geringern getauft, aber die Stimme des Vaters wird im Donner von oben gehöret; er wird ins Wasser getaucht, aber die Taube kommt vom Himmel herab, der heilige Geist<.
Warum die Könige solche Gaben opferten, des sind mancherlei Ursachen.Spricht Remigius, daß es eine Gewohnheit war der Alten, daß niemand vor
Gott oder vor den König ging ohne eine Gabe. Und war es die Gewohnheit des Volkes von Persien und Chaldaea, solcherlei Gaben darzubringen. Denn die
Könige kamen von den Enden von Persien und Chaldaea, wie es in der Historia Scholastica heißt; daselbst fließt der Fluß Saba, davon das Land auch Sabaea genannt ist. Sanct Bernhard aber spricht, daß sie Gold opferten für, die Armut Marien, Weihrauch wider den bösen Geruch des Stalles, Myrrhen um des Kindes Glieder zu kräftigen und die bösen Würmer zu vertreiben. Oder sie opfer-
ten Gold zu einem Zins, da er der oberste König war, Weihrauch zu einem Opfer, da er Gott war, Myrrhen zu einem Begräbnis, da er ein sterblicher
Mensch war. Oder Gold bezeichnet göttliche Liebe, Weihrauch ein andächtigGebet, Myrrhen Ertötung des Fleisches: also sollen wir geistlich Christo op-
fern. Oder es sollen dadurch bezeichnet werden drei Dinge, die in Christo waren: die edle Gottheit, die andächtige Seele, der reine Leib. Diese Drei sind
vorgedeutet durch die Drei, die in der Bundeslade waren: die Rute, welche blühete, ist das Fleisch Christi, das auferstand; davon spricht der Psalter >Und mein Fleisch ist wieder blühend worden< (PS. 27,7); die Tafel, darauf die Gesetze geschrieben waren, ist die Seele, darein der Schatz aller Weisheit und Wissenheit Gottes verborgen war; das Manna ist die Gottheit, die allen Geschmack und alle Süßigkeit in sich hat. Das Gold aber bezeichnet die edle
Gottheit, weil es edler ist denn alles andre Metall; der Weihrauch bezeichnet die andächtige Seele, denn Weihrauch bedeutet Andacht und Gebet, davon
spricht der Psalm >Laß mein Gebet wie Weihrauch vor dein Angesicht kommen (PS. 140,2); die Myrrhe bezeichnet den reinen Leib, denn sie schützt vor
aller Unreinigkeit.
Darnach wurden die Könige im Schlaf ermahnt, daß sie nicht wieder zu Herodes zögen, und kehrten durch einen ändern Weg wieder heim in ihr Land. Sehet hier, wie die Könige haben zugenommen an ihrer Fahrt: der Stern geleitete ihre Herfahrt, Menschen, ja Propheten wiesen sie zu der Stadt, der Engel geleitete sie zu der Heimfahrt, und Christus wird sie ins ewige Leben empfangen
auf ihrer letzten Fahrt. ihre Leiber waren vor Zeiten zu Mailand in der Kirche, die nun den Pre-
digermönchen gehört, jetzt aber ruhen sie zu Cöln.

Nach der "Legenda Aurea"

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Montag, 25. Dezember 2006
Gott hat alle Haare auf Deinem Haupt gezählt
Jürgen von der Wense hatte einen eigenartigen Götterhimmel, der vier Gottheiten umfaßte. Er nennt ihn seine Tetrarchie.
Als oberste Gottheit setzt er den Weltengott an, APEIRON genannt, das Grenzenlose.
Das zweite Numen ("Numen ist das Unnennbare, das Heilige, das religiöse Schauer erweckt") ist für Von der Wense "Das Leben".
Das dritte Numen ist "Die Zeit",
Das vierte "Die Nacht".
Zum ersten Numen, zu Apeiron, dem Weltengott schreibt er:
"Seine Eigenschaften sind das All-Denken und die All-Macht. Er hält alle Fäden in seiner Hand, knüpft und löst alle Kausalketten. Ohne ihn "fällt kein Sperling vom Dach", er hat "die Haare auf deinem Haupt alle gezählt". Er weiß und bestimmt, welche Gene zur Vererbung kommen, was für einen Lebenslauf jedes einzelne Lebewesen in der Meerestiefe oder im Urwald hat, wie ein Wölkchen entsteht und zerfließt, und er läßt aufglühen und verlöschen die Protuberanzen und Feuerwirbel in der Sonne und in den Sonnen. Er ist das, was die Menschen mit dem unbestimmten Wort "Schicksal" bezeichnen (wer schickt?). Er wartet an gewissen Stationen unseres Lebens und leitet die großen Wendungen, er bestimmt auch die Rettung oder den Untergang des Einzelnen in Katastrophenzeiten...."

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Daily Soap
Da heutzutage überall bilanziert wird, hier die Weihnachtsbilanz etwas verfrüht: Schlechtes Wetter und wenig Licht außen; innerlich aber im Advent die Zuversicht gestärkt, wissend, dass der Zweifel ein unverwüstlicher Parasit ist. Gott schütze Dich.

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Letzte Aktualisierung: Fr, 26. Okt, 14:45
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by rabe489 (Di, 1. Mai, 16:38)
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..
by rabe489 (Di, 1. Mai, 16:37)
Glut
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by rabe489 (Mo, 23. Apr, 23:33)

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